Die Schweiz hat bis zu 70 Milliarden Franken verbrannt. Es bleibt ein übler Nachgeschmack.

Am Ende hatte ich meiner eigenen Prognose vom Oktober 2020 nicht mehr getraut. Obwohl wir bis dahin ohne Test, ohne Quarantäne, weitgehend ohne Maske und ohne Impfung durchgekommen waren, standen immer die bedrohlichen Fragen im Raum: Kommt doch die allgemeine Impfpflicht? Werde ich deswegen gekündigt? Müssen wir das Land verlassen? Das Wohnmobil stand bereit und wir überlegten, die Altersvorsorgekonten zu räumen. Rückblickend lässt sich feststellen: Um Weihnachten 2020 wurde der Anfang vom Ende der Corona-Hysterie eingeläutet. Das erste Referendum gegen das Covid-19-Gesetz kam dank der Freunde der Verfassung vor Jahresende zustande. Die Impfung spaltete die Gesellschaft zunehmend und wo vorher ein paar Hundert demonstriert hatten, marschierten nachher Tausende. Der Widerstand gegen die Massnahmen wuchs seit Ende 2020 beständig. Vor der 2. Abstimmung über das Covid-19-Gesetz mobilisierte das Aktionsbündnis Urkantone und die Freie Linke Schweiz am 23. September 2021 mehr als 30 000 Menschen auf den Bundesplatz, insgesamt protestierten in Bern an diesem Tag bis zu 50 000 Menschen. Der Aufmarsch der Trychler bleibt legendär, so etwas hatte die Schweiz bis dahin noch nicht gesehen. Am 25. Januar 2022 erhöhten bürgerliche Politiker und Gewerbeverbände den Druck auf den Bundesrat mit der Forderung nach einem sofortigen Freiheitstag. Letzte Woche nun endlich der von den Medien seit Wochen angekündigte „Turbo-Ausstieg“ aus den Corona-Massnahmen. Ende März sollen auch noch die Masken im ÖV fallen. Evidenzlos wie die Massnahmen kamen, sind sie gleich einem Spuk auch wieder verschwunden. Gottes Mühlen mahlen eben langsam.

Laut Bundesfinanzminister Ueli Maurer hat die Schweiz in den vergangenen zwei Jahren  knappe 40 Milliarden Franken für Corona-Massnahmen aufgebracht, zuzüglich etlicher nicht exakt quantifizierbarer Kosten. Der Gesamtbetrag läge geschätzt bei bis zu 70 Milliarden. 70 Milliarden für Nichts. Physische, psychische und seelische Schäden dieser zerstörerischen Politik stehen dabei zusätzlich auf einem anderen Blatt. Die dafür verantwortlichen Lobbyisten, Politiker und Medien werden sich kaum zur Rechenschaft ziehen lassen.

Wenn die Volksabstimmungen über das Covid-19-Gesetz eines gezeigt haben, dann dass ca. 60 Prozent der Bevölkerung ohne politisches und menschliches Bewusstsein und höchst manipulierbar sind. 1 Hier steht eine weitere unangenehme Frage im Raum: Wie weit wären diese Manipulierbaren noch mitgegangen, und wie weit werden sie das nächste Mal stillhalten? Auf Befehl blieben sie Zuhause. Auf Befehl schlossen sie ihre Geschäfte. Auf Befehl liessen sie ihre Eltern einsam sterben. Auf Befehl trugen sie Masken. Auf Befehl spritzten sie sich einen neuartigen experimentellen Impfstoff. Auf Befehl diskriminierten sie ihre Mitmenschen und zerstörten deren Existenzen. Auf Befehl schlugen sie auf jene ein, die sich für ihre Grundrechte gewaltlos einsetzten.

1 Siehe auch: Warum schweigen die Lämmer, Rainer Mausfeld.

Einsames Coronaschwimmen am 24. April 2020
(Bieler See).

Mein Grossvater viel mir ein. Der bekam auch einen Befehl: Nimm das Gewehr und marschiere nach Russland! Wenigstens hatte er einen Grund: Bei Nichtbefolgung wäre er standrechtlich erschossen worden. Mit dem vorauseilendem Gehorsam von heute ist das nur schwerlich zu vergleichen. Ich hätte mir gut auch noch einen weiteren Befehl vorstellen können: Auf alle Viere mit euch! Denn das Virus schwebt und verbreitet sich nur oberhalb von einem Meter. Also kriechen: drinnen, draussen, überall. Gut, – vor dem Virus gekrochen sind sie auch so. Das Trauma einer unmündigen Gesellschaft. Und nun? Hängen wir die Maskenbefreiungsatteste einfach an den Nagel und gehen zur Tagesordnung über?

Maskenatteste werden nicht mehr gebraucht.

Was bleibt ist ein äusserst übler Nachgeschmack. Die WHO will mit den Mitgliedsländern ein neues Abkommen zur „Pandemieprävention“ abschliessen. Dabei soll es nicht bei Empfehlungen bleiben. Die WHO möchte sich offiziell per Vertrag über jede nationale Verfassung erheben. Und damit auch über jedes Grund- und Persönlichkeitsrecht. Um diesen Vertrag zu erfüllen hat der Bundesrat bis 2023 über 30 Millionen Impfdosen bestellt. Für wen? Und gegen was? Die scheidende „Task-Force“ empfiehlt dem Bundesrat bis zum Herbst eine dringende Liste an Hausaufgaben. Darunter ein Impfobligatorium. Ein konstantes Antikörper-Monitoring der gesamten Bevölkerung, um rasche Impfprogramme zu ermöglichen, ist ebenfalls im Gespräch. Und wer kümmert sich um die Zauberlehrlinge, welche weiterhin in von der Lobby finanzierten Laboren wie z.B. in Wuhan sitzen, um Viren gefährlicher zu machen (gain-of-function-Forschung)? Im oben verlinkten Artikel vom September 2020 wurde gesagt:

„Der Pluto steht allerdings bis 2024 immer noch im Steinbock. Es bleibt einstufig geistig starr, überholte Strukturen der “alten Macht“ werden beharrlich versucht, weiterzuführen. Das bedeutet vor allem für die Freidenkenden, dass sie sich ins Unrecht gesetzt sehen und auch ins Unrecht gesetzt werden.“

Es gilt weiterhin: Holzauge bleib wachsam! Leider gibt es viele Gründe, sich nicht wieder aufs Ohr zu legen und die Dinge laufen zu lassen. Es werden da noch viele Initiativen nötig sein, um die Schweiz von diesem Moloch zu befreien. Aber Widerstand allein ist nicht genug. In einem Punkt muss man Schwab (WEF) und seiner Umbruch-Clique recht geben: So wie vor Corona mit der totalen Ausbeutung des Planeten kann es nicht weitergehen. Der fatale Irrtum dieser selbsternannten Elite ist allerdings: Ein Reset des Bestehenden mit der Auflage eines Materialismus 2.0 allein wäre lediglich die weitere forcierte Zerstörung der Welt. Was dringend fehlt ist das Bewusstsein darüber, dass es etwas ganz Neues braucht. Etwas, das mit Gleichklang von Mensch und Natur zu tun hat. Und dabei käme auch der durch die materiell ausgerichtete Naturwissenschaft verdrängte Mythos ins Spiel. Der Punkt ist nur, etwas Neues kann nur wachsen, wenn das Alte Platz macht. Darum entziehen wir dem System die Energie, wo es nur irgendwie geht. Grundnahrungsmittel beziehen wir direkt vom Bauern. Ohne die offizielle industrielle Wertschöpfungskette. Steuern, Rundfunkgebühren und die Krankenversicherung zahlen wir so spät, wie es ohne Betreibung nur geht. Und wir klären unsere Kinder auf. Die staatlich verordnete Indoktrination einer materialistischen Ideologie durch Schulen und Medien lassen wir nicht zu. Und dann braucht es eben auch Gelassenheit. Die Welt werden wir nur ändern, wenn wir uns ändern. Mit Selbstbestimmung im Kleinen.

2 Kommentare zu „Die Schweiz hat bis zu 70 Milliarden Franken verbrannt. Es bleibt ein übler Nachgeschmack.

  1. Danke! Sehr gut geschrieben, liest sich super und ist so wahr, ich wünschte Deutschland wäre auch schon weiter. Die Maskenpflicht ist nicht aufgehoben und die Impfplicht droht.

  2. Sehr gut geschrieben, klare Gedanken – ein toller Artikel.
    Hoffen wir, dass noch mehr Menschen diese Erkenntnisse haben.

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